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[Blogparade] Auf den Hund gekommen - Wie meine Jungs zu mir gefunden haben

MiDoggy hat diesen Monat wieder eine unglaublich schöne und diesmal vorallem persönliche  Blogparade im Gepäck:
Wie mein Hund zu mir gefunden hat.
Diesmal wird es also wirklich persönlich und wir können viele schöne Geschichten von Hunden und ihren Besitzern lesen !



Hier kommt nun unsere Geschichte und wir fangen mit Johnny an, denn er war schließlich der erste von den beiden Rackern:

Die Entscheidung für einen Zweithund
Wie einige von euch ja wissen hatte ich damals noch eine Französische Bulldogge. Ihr Name war Bijou und Sie hat mich von Kind an lange begleitet. Aber wie es eben mit den Hunden so ist; wenn man einen hat braucht man irgendwann ja auch einen zweiten. So war es zumindest bei uns und wir haben uns dazu entschieden, dass eine zweite Französische Bulldogge bei uns Zuhause einziehen soll.

Johnny als Baby mit unserer Hündin Bijou <3


Den richtigen Hund finden
Ja, wie findet man den denn eigentlich?
Ich bin ja der Meinung, dass alles im Leben so passiert wie es passieren soll. Also auch Sachen die vielleicht erstmal nicht so schön sind trotzdem im Endeffekt einen Sinn ergeben und genauso sein sollen. Schließlich machen Erfolge, Niederlagen, Rückschläge und viele weitere Erfahrungen im Leben einen Menschen aus. Das mag auch jeder anders sehen, aber das ist nunmal meine Sichtweise: Alles hat einen Sinn und soll auch genauso sein. Somit gibt es für mich auch keine Zufälle. Und so findet man auch SEINEN Hund. Wie seht ihr denn das?
Durch eine Bekannte von uns haben wir von Johnny erfahren und wir haben lange gehadert und schließlich doch völlig aufgeregt dort angerufen. Die Antwort die wir bekamen war leider nicht das was wir hören wollten: "Tut uns leid, aber John Boy ist leider bereits vermittelt."
Johnny war auch der letzte aus seinem Wurf und somit war für uns keiner mehr übrig. Nach diesem Rückschlag lagen wir die Suche erst einmal etwas betrübt auf Eis. Aber wie schon gesagt, passiert es eben immer alles so wie es passieren soll und so erhielten wir einige Wochen später DEN Anruf. Johnny´s "neue" Besitzer hätten ihn wieder zurückgegeben und er wäre nun wieder zu haben, wenn wir denn noch wollten. Ja, natürlich wollten wir und so vereinbarten wir ein Treffen.



Das erste Kennenlernen
Gemeinsam mit Bijou im Gepäck machte ich mich zusammen mit meiner Mama auf zu Johnny. Ich war unglaublich aufgeregt und eigentlich stand es ja schon fest, dass wir ihn mitnehmen würden. Vorraussetzung dafür war natürlich, dass Johnny und Bijou sich dann verstehen würden. Dort angekommen war ich sichtlich geschockt von den "Züchtern" und den Umständen unter denen die Hunde dort leben mussten. Im Nachhinein betrachtet hätte man Johnny auch gar nicht kaufen dürfen, man rettet dadurch ja leider keine Hunde sondern fördert so etwas nur. Aber ich war auch einfach noch zu jung und zu vernarrt in den Gedanken auf den kleinen Johnny, dass ich darüber gar keinen wirklichen Gedanken "verschwendet" habe.
Auf einem kleinen Mini-Rasenstück der für die Hunde dort zum spielen vorgesehen war konnten wir die Beiden dann das erste Mal zusammen lassen. Bijou war eher weniger begeistert von Johnny - sie hat wahrscheinlich da schon geahnt, dass wir ihn mitnehmen wollen - aber trotzdem haben sie sich gut verstanden. Ich hatte das Gefühl schnellstmöglich wieder mit meinem Baby-Johnny von dort verschwinden zu wollen und allzu lange musste ich mich auch nicht mehr gedulden. Wir traten unsere Heimreise an. Gott war ich stolz. Mit meinem kleinen Johnny auf dem Schoß fuhren wir also wieder nach Hause. Von der ersten Nacht an schlief er in meinem Bett, OK - mehr auf meinem Kopfkissen und meinem Kopf als im Bett, aber das tut er bis heute. Nur zum Glück jetzt auf den Füßen :-D




Duke´s Geschichte
Die Geschichte von Duke begann etwas anders, zwar war natürlich auch hier der Wunsch nach einem zweiten Hund gegeben, aber diesmal sollte es keine Französische Bulldogge werden. Ich wollte einen großen bzw. größeren Hund, den ich auch problemlos neben dem Pferd laufen lassen kann. Am liebsten sollte es ein Staffordshire sein. Ich bin dieser Rasse irgendwie total verfallen obwohl ich noch nie einen solchen Hund hatte. Warum kann ich euch also nicht sagen, aber ich finde sie eben einfach toll. Wir grasten das Internet ab, meine beste Freundin suchte und suchte nach einem passenden Hund für uns und wir schauten uns Hunde im Tierheim an, ich hätte wahrscheinlich 50 Hunde von überall adoptieren können, weil irgendwie fand ich sie alle toll. Meine Mama hingegen war nie wirklich begeistert davon und stand meinem Hundewunsch eher zwiegespalten entgegen. 
Als wir dann zu meinem Westerntrainer nach Rosenthal gefahren sind - Ja, er hat auch eine Französische Bulldogge - kamen uns auf einmal zwei kleine Bullys entgegengerannt und Mama war sofort hin und weg. Ich erinnere mich noch genau daran, als sie mich dann mit strahlenden Augen angeschaut hat und gefragt hat "Wollen wir nicht doch wieder eine Bully haben? Zwei Bullys zusammen sind soooo schön". Hm, ne ehrlich gesagt eigentlich nicht habe ich mir so gedacht. Schließlich möchte ich ja einen Staff haben.

Das erste Bild von Duke bei uns Zuhause

Die Suche nach Duke
Im Endeffekt habe ich mich zumindest dazu bereit erklärt nach Bully-Welpen Ausschau zu halten und einige Züchter nach ihren aktuellen Würfen zu kontaktieren. Der Hintergedanke war aber trotzdem weiterhin "Ich möchte nicht wieder eine Französische Bulldogge! Ich möchte einen Staffordshire!". 
Von allen Züchtern bekamen wir Absagen, die Welpen seien alle schon vermittelt, man könne uns aber für den Wurf 2019 auf die Warteliste setzen, denn der im Frühjahr 2018 wäre wohl auch schon reserviert. Ähm ok? Die scheinen ja richtig in Mode zu sein und schweineteuer noch dazu. Für einen "Wald-und-Wiesen Bullywelpen" ohne Papiere und sonstigen Schnick Schnack kann man sich ja schon fast ein neues Pferd von kaufen. Mamas Preisgrenze für Meinen Staff lag nämlich so bei 1.000€ am liebsten aber natürlich weniger. Das das nix wird ist ja eigentlich schon klar bevor man überhaupt die Rasse bei Google eingegeben hat. Es überstieg also fast jede Bully über ein vielfaches das Budget für einen Zweithund, gefühlt störte sich Mama aber weniger daran - ist ja schließlich auch eine Französische Bulldogge! 
Und dann fanden wir Duke auf einer ähnlichen Seite wie Ebay. "6 Monate alter Rüde sucht noch ein Zuhause." Ich war ja etwas skeptisch wieso ein 6 Monate alter Hund noch bei der Züchterin lebt und nicht vermittelt wurde, wo sich doch bei allen anderen VDH-Züchtern utopische Wartelisten stapeln. Mama fand das aber unwichtig und rief sofort an, ob er denn nun noch zu haben wäre und wieso er denn noch immer bei der Züchterin lebt. Wir erfuhren, dass die neuen Besitzer ihn nie abgeholt hätten und die Züchterin immer mit Ausreden vertröstet haben, warum sie es diesmal wieder nicht schaffen und nun soll er in ein neues Zuhause einziehen. 



Die erste Begegnung
Ach, wer kennt es nicht? Gesehen, verliebt und zack gekauft! Ja, so war es mit Duke natürlich auch. Wir vereinbarten ein Treffen und fuhren gemeinsam mit Johnny los um Duke kennenzulernen. Dort angekommen warteten geschätzt 20 Englische- und Französische Bulldoggen auf uns und begrüßten uns stürmisch. Darunter natürlich auch unser Duke. Wir haben ihn sofort erkannt und sind gemeinsam mit ihm und Johnny in einen "eigenen Bereich" gegangen, damit sie sich in Ruhe kennenlernen können. 
Johnny hat sich tierisch gefreut, nur Duke war etwas schüchtern gegenüber Johnny. Nach knapp einer halben Stunde stand fest: Duke wird unser neuer Hund! Wie schon gesagt habe ich mich natürlich sofort in den kleinen Klops verliebt und der Traum vom Staff war erstmal in den Hintergrund gerückt. Auf dem Weg zum Auto erfuhren wir dann, dass Duke noch nie Auto gefahren sei, aber die Angst vor dem Auto legte sich relativ schnell. 
Zuhause angekommen stellten wir aber erstmal fest, dass Duke generell noch nie sein "Anwesen" verlassen hatte, denn er kannte weder fahrende Autos, noch Fahrräder, den Fernseher, Radio oder alle anderen für uns alltäglichen und normalen Sachen. Mittlerweile durfte er aber natürlich all das Kennenlernen was einem so über den Weg laufen kann und ich möchte ihn in unserer Familie nicht mehr missen <3 

Ein ganz verliebter Blick an meine Jungs <3

Ein Staffordshire sollte es wohl eben diesmal einfach nicht sein, aber das ist nun auch nicht mehr weiter schlimm, denn meine Jungs verstehen sich prächtig und bringen mich tagtäglich zum schmunzeln <3

Und wie habt ihr eure Fellnasen gefunden? Oder haben sie euch gefunden? Wir freuen uns über eure Geschichten <3 
Wir hoffen unser etwas persönlicher Einblick hat euch gefallen und wir sehen uns hier bald wieder! 
Eure Eva mit Johnny & Duke 

Kommentare

  1. Was für süße zwei Racker.
    Staffordshire waren auch meine Traumhunde. Ich habe durch meine Arbeit im Tierschutz viele Staffs kennen gelernt und die Rasse so lieben gelernt. Geworden sind es dann aber eine Bolonka Hündin und ein Mischling.
    Natürlich wollte ich die zwei nun auf keinen Fall mehr abgeben.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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    1. Vielen Dank ! Natürlich das verstehe ich, sie wachsen einem ja auch so schnell ans Herz ❣ aber wer weiß , vielleicht klappt es bei uns ja irgendwann doch nochmal mit einem Staff?!
      Viele Grüße von uns und noch viele schöne Jahre mit deinen zwei <3

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