_________

[Produkttest] DIY E-Book von Nordfalben - 20 kreative Anleitungen für dein Pferd!

Im Rahmen des EWU-Newsletters wurde eine Testerin für das DIY-E-Book von Nordfalben gesucht. Wir wurden auserwählt und stellen dir heute den ersten Teil vor: das Knotenhalfter! 

Es ist für mich eine große Ehre und mein "erstes Mal", dass ich ein Produkt testen darf.
Hier also noch mal ein großer Dank an Sina von der EWU und Nordfalben für diese Möglichkeit und das Vertrauen.


Genug geredet, jetzt geht es endlich los mit unserem aller ersten Produkttest:

Das E-Book

Zu Beginn bekam ich eine E-Mail von Nordfalben mit dem darin enthaltenen E-Book. Die Datei kann drei mal gedownloadet werden, bevor der Link "abgelaufen" ist.
Im Handel kannst du das E-Book für 14,95€ hier auf der Homepage von Nordfalben kaufen.
Ich persönlich muss sagen, dass es sein Geld definitiv wert ist und du durch die vielen - insgesamt 20 kreativen Anleitungen vom Halsring über Stirnriemen bis hin zu Stricken und Trensen - ziemlich viel sparen kannst, denn so günstig bekommt man die Produkte im Handel nicht und dazu sind es ja noch Unikate die auf dein Pferd individuell von dir maßangefertigt werden!

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist in diesem Fall also unschlagbar. Die Optik hat mich auch sehr überzeugt, die Anleitungen sind sehr detailliert und mit viel Liebe angefertigt. Außerdem wird dir anhand vieler Bilder jeder Schritt ganz genau erklärt.

Hier siehst du zum Beispiel einen Ausschnitt aus der Anleitung für ein Knotenhalfter:

Ausschnitt aus der Anleitung für ein Knotenhalfter.



Sehr gut finde ich auch, dass bei jedem DIY-Produkt steht, was und wie viel von welchen Materialien für einen durchschnittlichen WB-Kopf benötigt werden. Außerdem sind in dem Buch alle Bezugsquellen aufgeführt, bei denen du die Materialien erwerben kannst.

Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass mir eine grobe Zeitangabe fehlt. Also wie lange man für welches Produkt braucht. Ansonsten bin ich restlos begeistert und alle Sachen die ich bis jetzt selbstgemacht habe sind ganz ganz toll geworden!

DIY-Knotenhalfter 
Material:
Hier werden ca. 8m PP-Seil* für einen WB-Kopf benötigt. Ich habe also vorsichtshalber 10m in der angegebenen Stärke von 6mm bestellt. Wirklich gebraucht habe ich nur 5m und das Knotenhalfter passt sowohl auf meinen 2jährigen Paint (für den war das Knotenhalfter gedacht) als auch auf Muffin und der hat wirklich einen riesen Kopf. Ich habe es bei der Internetseite „Schnurhaus.de“ bestellt, aber im E-Book gibt es auch mehrere Bezugsquellen, bei denen du dein Material bestellen kannst.

*PP-Seil = Schnüre aus Polypropylen, die besonders wetterfest, formstabil und langlebig sind und in der Waschmaschine gewaschen werden können. Sie eignen sich somit perfekt für Pferdezubehör.



Kosten:
Für 10m PP-Seil habe ich 7,00€ ausgegeben, mein gesamtes Knotenhalfter hat also gerade mal 3,50€ gekostet und ist ja sogar noch eine Maßanfertigung für das Mini-Paint. Es ist also deutlich günstiger als Handelsübliche Knotenhalfter.

Schwierigkeit:
Zu Beginn dachte ich, dass Knotenhalfter ist total einfach und geht relativ schnell. Auch die Anleitung sah auf den ersten Blick total einfach aus. Falsch gedacht! Vielleicht war ich einfach ein bisschen unfähig, die Knoten – vor allem den Diamantknoten (das ist der untere, wo dann später der Strick eingeschnallt wird) – zu machen und habe bestimmt eine Stunde damit verbracht diesen Knoten irgendwie hinzubekommen. Ich weiß nicht ob es nur 
mir so ging, aber da hat mir das Knotenhalfter definitiv sehr zu schaffen gemacht. Ich hatte mit einem Zeitaufwand von ca. 1h gerechnet. Gebraucht habe ich im Endeffekt knapp drei.

Mein selbstgemachtes Knotenhalfter an Luke


Test am Pferd:
Ich habe bis jetzt zwei Mal longiert und ein wenig gearbeitet und ich bin begeistert. Am Besten gefällt mir, dass man individuell die Größe am Knotenhalfter einstellen kann. Die Seil-Stärke von 6mm finde ich hierfür perfekt, weil es nicht zu dünn ist, dass es bei Einwirkung einschneidet, aber auch nicht zu dick, wodurch eine gute Einwirkung am Pferdekopf möglich ist. Trotzdem kann man natürlich in der Seilstärke variieren, falls es dir doch zu dünn sein sollte. Außerdem sieht das Knotenhalfter meiner Meinung nach total hochwertig aus, so als hätte es 50€ und keine 3,50€ gekostet! Ich bin sehr begeistert und etwas traurig, dass wir nur eins brauchen.


Der Halsriemen




Material:
Für einen WB-Kopf werden hier ungefähr 12m PP-Seil in der Stärke von 4mm benötigt. Ihr könnt bis zu 6 verschiedene Farben verwenden. Ich habe mich für hellblau und grau entschieden. Außerdem braucht ihr einen Rundring und einen Rundring mit Steg, damit der Halsriemen am Ende auch wirklich verstellbar ist.


Kosten:

Die Ringe hatte ich noch Zuhause, ich musste also nur das PP-Seil bestellen. Insgesamt lag ich dabei glaube ich bei knapp 6,00€. Die Versandkosten schlagen aber natürlich auch hier wieder ordentlich drauf, also bestellt so viel Seil wie möglich auf einer Seite oder tut euch mit mehreren zusammen und teilt die Versandkosten, damit sich das auch wirklich lohnt.

Test am Pferd:
Für Muffins Riesenkopf hätte auch definitiv weniger Seil gereicht, ich wollte den Riemen für Muffin haben, weil er sich auf der Weide immer so schlecht einfangen lässt. Durch das dauernde Halftergetrage hat sein Kopf aber deutlich gelitten und viele Scheuerstellen sind aufgetreten. Durch den Halsriemen braucht er auf der Weide nun kein Halfter mehr zu tragen und es hält wirklich gut. Ich habe das Ende etwas kürzer gehalten als in der Anleitung und auch den Rundring weggelassen damit Muffin kaum die Möglichkeit hat irgendwo hängen zu bleiben. Bisher bin ich auf jeden Fall sehr begeistert davon.

Die Westernzügel:


Material:
Hier werden 48m PP-Seil in einer Stärke von 5mm benötigt. Es können vier verschiedene Farben benutzt werden. Außerdem braucht man noch zwei Scherenkarabiner oder Zügelsnaps damit die Zügel ganz einfach an- und abmontiert werden können. Auch diese könnt ihr ganz einfach im Internet erwerben.  Ich habe jedoch definitiv weniger Seil verbraucht, als angegeben, denn ansonsten wären mir die Zügel zu lang geworden. Hier kommt es aber natürlich immer auf die Größe eures Pferdes an, sodass die Zügel nicht auf dem Boden hängen.

Kosten:
Für die 48m PP-Seil habe ich ca. 24,00€ ausgegeben. Im Vergleich zu handelsüblichen Westernzügeln also sehr preiswert. Die Karabiner hatte ich noch Zuhause, sodass ich auch hierfür keine neue Bestellung aufgeben musste, die sind aber definitiv nicht teuer und sicherlich auch in vielen Baumärkten zu finden.



Schwierigkeit:
Die einzige Schwierigkeit hier lag meiner Meinung nach an der Menge Seil. Dadurch, dass für einen Zügel vier Schnüre je 6Meter benötigt werden kann das schon mal ein ordentliches Gewusel geben. Durch das Flechten verknoten die ganzen Seile und es ist zeitweise echt mühsam die langen verknoteten Stränge wieder auseinander zubekommen. Einfacher geht es, wenn man jedes Seil einzeln aus dem Knoten zieht aber das dauert natürlich seine Zeit.

Test am Pferd:
Für meinen Geschmack sind die Zügel ein wenig zu dick, PP-Seil in 4mm wenn nicht sogar in 3mm wäre definitiv ausreichend gewesen. So hat man immer sehr viel in der Hand und im Vergleich zu Lederzügeln ist das auch erstmal eine enorme Umstellung. Da ich ab und an mit Bosal reite und sowieso auf jedem Pferd unterschiedliche Zügel habe viel mir die Umstellung nicht allzu schwer, aber wenn ihr lieber schmale Zügel bevorzugt würde ich definitiv zu 3mm statt 5mm Seil raten. Trotzdem bin ich total begeistert von meinen bzw. Diegos neuen Zügeln und liebe sie jetzt schon!

Das Bodenarbeitsseil:
Material:
Bei dem Bodenarbeitsseil kannst du zwei unterschiedliche Farben aussuchen. Ich habe mich für Beige und Weinrot entscheiden. Für ein 4,5m langes Seil werden 28m in einer Stärke von 6mm benötigt.

Kosten:
Ich habe 19,60€ für die Materialien bezahlt. Für ein 4,5 Meter langes Seil in super Qualität ist das wirklich kein Preis.

Schwierigkeit:
Eigentlich ist das Seil wirklich nicht schwer, man macht ja schließlich immer das gleiche, also natürlich flechten. Wie bei den Zügeln, es ist dasselbe Prinzip. Ich weiß nicht warum, aber ich schaffe es einfach nicht. Jedes mal habe ich an irgendeiner Stelle einen „Punkt“ ab dem es einfach nicht mehr funktioniert. Haltet mich für blöd – das tue ich auch – aber es klappt nicht. Ich weiß nicht wie oft ich es nun schon probiert habe, vielleicht liegt es an der Menge von Seil, vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu blöd.
Dementsprechend gibt es hier natürlich auch noch keine Fotos, aber ich geben nicht auf, irgendwann schaffe ich auch dieses verflixte Seil! :-D



Bis zum nächsten Blogpost-Monday!
Deine Eva & ihre Rasselbande 

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine   Meinung werden dadurch jedoch nicht beeinflusst!                    

Kommentare